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Jahrgang 2009
Der Winter 2008/2009 ist durch betraechtliche Niederschlaege charakterisiert, die es ermoeglichten die Wasserreserven der Boeden wiederherzustellen. Vor allem der reichliche Schneefall war in diesem Sinne sehr nuetzlich, dieser hat allerdings auch eine verspaetete Wiederaufnahme des vegetativen Wachstums von ca 10 Tagen im Vergleich zum jaehrlichen Durchschnitt bewirkt.
Nach einer optimalen Entwicklung der Jungtriebe dank hoher Temperaturen im Monat Mai konnte diese Verspaetung wieder aufgeholt werden. Die erhoehten Fruehlingstemperaturen bewirkten weiterhin eine verfrueht eintretende Bluetezeit und Fruchtansatz (ebenfalls 10 Tage im Voraus verglichen zu durchschnittlichen Jahrgaengen); diese verfruehte Gesamtentwicklung intensiviert sich noch bis hin zur Ernte.
Nach einem sonderbaren sommerlichen Auftakt (wechselhafter Maerz mit Regen und Sonne) bahnte sich ein sehr heisser August an, zu vergleichen mit dem Sommer des Jahres 2003 (der heisseste der letzten 10 Jahre), gefolgt von einem September der ebenso trocken und heiss war.
Dementsprechend war das Traubengut, welches zur Weiterverarbeitung im Weingut ankam ganz besonders gesund mit einem hohen Reifegrad jenseits des Gewohnten insbesondere den Zuckergehalt der Tauben betreffend.
Dieses Jahr erwarten wir muskuloese und kraftvolle Weine, die wir mit der Intention ausbauen ein ganz besonderes Gleichgewicht in den Weinen zu schaffen.
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